Wer ein Wohnmobil sein Eigen nennt weiß, wie wertvoll so ein Fahrzeug und oft auch dessen Inhalt ist. Das wissen natürlich auch Mitmenschen, die zwischen Mein und Dein nicht so genau unterscheiden können und wollen. Besonders problematisch wird das dann, wenn der Van zu einem rollenden Zuhause geworden ist und die tatsächliche und gefühlte Sicherheit damit eine noch größere Rolle spielt.
Es gibt zum Glück einige Maßnahmen, die man ergreifen kann, um die Sicherheit zu erhöhen. Allerdings muss man sich auch darüber im Klaren sein, dass es mit vertretbarem Aufwand keine absolute Sicherheit geben kann. Wenn jemand das Fahrzeug stehlen oder darin einbrechen möchte, dann wird man das letztendlich nicht verhindern können. Traurig aber wahr.
Wenn man im Fahrzeug mit Gas heizt oder kocht, dann stammt das Gas dafür meistens aus Gasflaschen. Je nach dem, wie der Camper dann genutzt wird (z. B. Wintercamping) musss man die Flaschen häufiger wechseln. Und das kann auf Dauer ziemlich nervig sein.
Dazu gibt es aber Alternativen: Den Einbau von Gastanks oder Gastankflaschen. Diese sind festverbaut und können betankt werden. Ich habe mich für die erste Alternative entscheiden. Das ist zwar nicht ganz billig, macht das Vanlife aber um einiges bequemer, weil man einfach an eine Tankstelle (im besten Fall 24/7) heranfahren kann und den Tank von außen betankt. Das Gas selbst ist auch billiger. Allerdings wird man die Investition über die Ersparnisse beim Tanken wohl nicht rausbekommen.
… so hat er was zu erzählen“. Frei nach dem Motto dieses Gedichtes des Hamburger Dichters Matthias Claudius möchte ich auf dieser Seite von meinen Erfahrungen rund um das Thema Vanlife berichten. In loser Folge möchte ich Tipps geben zu Themen, die das Leben im und Reisen mit dem Van berühren. Das können ganz unterschiedliche Sachen wie Reisen mit Hund im Van, Lese- oder Filmtipps, interessante YouTube-Kanäle oder Erfahrungen mit Tools zur Reiseplanung oder -dokumentation sein. Gerne greife ich auch Fragen zu bestimmten Themen auf. Also immer gerne her damit!
Beginnen möchte ich mit dem Thema „Reisen mit Hund im Van„. Dieses ist natürlich abhängig von verschiedenen Faktoren wie dem jeweiligen Hund und seinen Eigenarten selbst, mit welchem Fahrzeug man unterwegs ist und wie und wo ich reise. (weiterlesen)
daran, dass wir uns dieses Wochenende mal wieder südlich von Berlin aufgehalten haben. Denn am letzten Wochenende lief mir die erste Zecke durch den Van. Das hat mich zu dieser Jahreszeit ziemlich überrascht, aber gleich auch daran erinnert, dass Fritzis Zeckenschutz erneuert werden muss. Die schnellste Möglichkeit, an dieses Mittel zu kommen, ist der Besuch bei meinem Tierarzt im Südosten Berlins.
Kleine, gefährliche Biester – eine Zecke
Normalerweise vermeide ich, wenn es nur geht, die Fahrt mit Olga durch die Stadt. Aber nun waren wir wegen des Zeckenschutzes schon mal fast durch und so konnten wir dann auch gleich weiter fahren und der durchaus reizvollen Gegend südöstlich von Berlin einen Besuch abstatten.
Eine Website braucht ein Logo – zur Wiedererkennung, zur Gestaltung, zur Bewerbung. Also habe ich mich mal als Nicht-Grafiker daran gemacht und mich an einem Entwurf versucht. Dank immer weiter ausgereiften Tools und mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz ist es eigentlich jedem möglich, so etwas zu machen. Allerdings setzt es natürlich auch eine entsprechende Technik-Affinität und die Freude am Basteln am PC voraus.
Das Logo sollte einfach sein und visualisieren, worum es bei der Website „Van Diaries“ geht: um Natur und Reisen im Van. Keine Ahnung, ob es wirklich auch gelungen ist, aber mir gefällt es.
Über ein Feedback zum Logo würde ich mich natürlich freuen. Wer mehr darüber erfahren möchte, wer hinter dieser Seite steckt, kann gerne auf der Seite „Über uns“ nachschauen.
Mir ist es wichtig, möglichst lange möglichst unabhängig mit Olga unterwegs sein zu können. Und das zu jeder Jahreszeit. Dieser Wunsch nach weitgehender Autarkie betrifft verschiedene Aspekte wie Strom- und Frischwasserversorgung sowie Fäkalienentsorgung.
So habe ich also ziemlich schnell Veränderungen am Strom-Setup vorgenommen, die ich, so wie ich Olga nutze, auf gar keinen Fall missen möchte.
Ich habe mich ja schon einige Male mit Olga festgefahren. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn wie heißt es so schön: Es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann du dich festfährst! Nur war ich in der Vergangenheit gar nicht darauf vorbereitet. Inzwischen hatte ich wenigstens einen Spaten und ein Abschleppseil an Bord, nun sollten endlich auch Sandbleche dazukommen. Als Halterung hatte ich mir die Leider am Heck ausgesucht. Mit einem Bekannten bastelte ich Aluhalterungen und montierte diese dann an der Leiter. Gut aussehen tun Sie ja schon mal an Olga. Ob sie mich das nächste Mal auch retten? Wir werden sehen … .
Wegen der Arbeiten an Olga hatte ich diesmal nur Zeit für eine Übernachtung. Da Berlin ein wunderbares Umland hat, war das aber kein Problem. So ist es auch möglich, mit wenig zeitlichem Aufwand in die schönste Natur zu kommen und etwas „qualitiy time“ zu verbringen. Aufgrund der in den vergangenen Jahren angehäuften Erfahrungen fiel es mir auch nicht schwer, einen entsprechenden Platz in der Nähe herauszusuchen. Entweder war ich dort bereits oder ich bediene mich meiner Liste der Orte, an die ich noch fahren wollte.
Die Havel
So verschlug es uns also an die Havel nördlich und keine 45 Minuten von Berlin. Obwohl Fritzi auch gerne Auto fährt, findet sie es trotzdem auch besser, wenn wir schnellstmöglich draußen sind.
Die Tanknadel neigt sich gefährlich Richtung „Süden“ – es ist Zeit, wieder ein polnisches Wochenende zu verbringen. Seit dem die Dieselpreise in Deutschland so angestiegen sind, versuche ich wann immer es geht, in Polen zu tanken und verbinde das dann mit einem Wochenende in Polen. Hohenwutzen an der Oder ist nicht weit von Berlin und in etwas mehr als einer Stunde ist man dort. Trotzdem war es schon dunkel, als ich dort schließlich ankam. Bis ich endlich mal loskomme, gibt es ja doch immer noch einiges zu erledigen: Wasser auffüllen, Kleidung, mein Fotozeugs und Nahrungsmittel einladen, vorsorglich noch mal duschen. Und wie meistens stand auch diesmal noch ein kleiner Einkauf auf dem Programm. Und natürlich Diesel tanken und auch Gas auffüllen.
Ich versuche nach Möglichkeit es zu vermeiden, erst im Dunkeln am Zielort anzukommen. Selbst wenn ich den Platz für die Nacht schon kenne, gerade jetzt im Winter, können dort ganz andere Bedingungen herrschen, die ich lieber bei Tageslicht sähe. Gerade erst hatte ich mich in Thüringen festgefahren und diese Erfahrung brauche ich so schnell nicht wieder. Zumal Hilfe holen beim Freistehen irgendwie immer doof ist. Diesmal aber ist alles gut gegangen. Auch wenn alles verschneit war, der Platz direkt an der Oder bei Bielinek war trotz Schneedecke immer noch ziemlich gut.
Frostige Nacht im Mondenschein an der Oder
Der Abend war eisig kalt, minus 4 Grad zeigte das Thermometer. Der zunehmende Mond schien klar vom Himmel und wurde vom Schnee reflektiert, sodass es so hell war, dass ich keine Taschenlampe benötigte, als ich mit Fritzi rausging. Es war eine frostige, fast unwirklich anmutende Szenerie. Herrlich!
Auf dieser neuen Seite möchte ich in loser Folge Erfahrungen mit meinem Fahrzeug, Erweiterungen oder Veränderungen daran, sowie mit anderen Ausstattungsgegenständen für das Leben im Van teilen.
Wenn man ein neues Fahrzeug hat und in so eine neue Welt wie „Vanlife“ hereintritt, dann glaubt man vieles zu brauchen. Da ist man schnell mal überfordert. Auch die Recherche bringt einen oftmals nicht wirklich weiter – ein Thema und unzählige Meinungen dazu. Das fängt bei der Bestellung des neues Fahrzeugs an und geht auch in den ersten Monaten im Einsatz so weiter. Ob es das Aufstelldach, die Trockentrenntoilette oder der Backofen ist, erst langsam schält sich heraus, wie man das Fahrzeug tatsächlich nutzt und welche Anforderungen sich durch den Einsatz stellen.
Auch Ausrüstungsgegenstände, von denen man glaubt, dass man sie unbedingt braucht, kann man tatsächlich erst später beurteilen. Manche Dingen stellen sich als unpraktisch und manche als schlicht überflüssig heraus. Und andere wiederum möchte man auf gar keinen Fall mehr missen. Ich möchte aber betonen, dass es meine subjektive Einschätzung ist und bestenfalls als Anregung für weitere Gedanken zu verstehen ist.
Der erste Beitrag betrifft mein Aufstelldach (weiterlesen).
Die Märkische Schweiz ist eine wirklich schöne Gegend. Der Name soll wohl den bergigen Charakter der Landschaft beschreiben, was natürlich etwas übertrieben ist. Aber für den Brandenburger sind auch schon mäßig hohe Hügel eine quasi-alpine Erfahrung. Doch alle Übertreibung bei der Namensgebung tut der Schönheit der Landschaft keinen Abbruch. So war dieser Besuch auch nicht mein erster, denn wo es schön ist, dorthin komme ich immer wieder gerne zurück, zumal jede Jahreszeit, in der man reist, auch einen großen Unterschied macht.
Naturschutzgebiet Stobbertal
Ich hatte mir wie so oft einen ersten Stellplatz per Google Maps herausgesucht, welchen wir am Nachmittag erreichten. Der Platz war ok, wenn auch nicht überragend. Aber er bot zumindest eine tolle Ausgangslage für die ersten Wanderungen und er lag noch vor der Grenze des Naturparks Märkische Schweiz, was mir auch immer wichtig ist.